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Wassertaufe

Baptism in Water

Dieser Artikel ist einer der „4 Schritte auf dem Weg der Nachfolge“, siehe Übersicht:


Dann gibt es noch einen vierten Punkt. Dieser vierte Schritt ist die Wassertaufe. Das Untertauchen im Wasser. Es symbolisiert, dass Du Jesus Dein Leben hingegeben hast und jetzt alles neu geworden ist. Dass Dein altes Ich gekreuzigt wurde, Du mit Ihm geistlich gesehen gestorben und dann aber auch wieder mit Ihm auferstanden bist! Es steht für das Sterben und Wiederauferstehen.

Das Untertauchen ist die richtige Wassertaufe, auch die ersten Christen machten das so. Die Babytaufe oder das Besprengen mit Wasser ist dagegen nicht richtig. Vielleicht denkst Du: „Ich bin doch schon als Baby getauft worden, das muss doch reichen.“ Nein, bitte lass Dich nochmal richtig und biblisch taufen mit dem Untertauchen im Wasser. Schau einfach vor Ort, ob da Christen sind, die Dich taufen können.

Was die Wassertaufe ist, warum Du sie brauchst und wie Du Dich taufen lassen kannst, wirst Du im Folgenden erfahren.

„Was ist die Wassertaufe?“

Zuerst schauen wir uns aber einmal an, was die Wassertaufe nicht ist:

Der Unterschied zwischen Geistestaufe und Wassertaufe

Das erste Thema dieser Reihe „4 Schritte auf dem Weg der Nachfolge“ war die Geistestaufe. Deshalb nennen wir die Wassertaufe in diesem Teil nicht nur „Taufe“, um von der Geistestaufe zu unterscheiden. Um kurz den Unterschied zu erklären: Die Geistestaufe (Taufe im Heiligen Geist) ist die Ausrüstung mit der Kraft des Heiligen Geistes. Die Wassertaufe (Untertauchen in Wasser) dagegen ist das Bekenntnis vor der physischen und geistlichen Welt für die Entscheidung für Jesus.

Der Unterschied zwischen Bekehrung und Wassertaufe

Die Geistestaufe und die Wassertaufe sind nicht heilsnotwendig. Nur durch Deine Entscheidung für Jesus bist Du gerettet. Mit der Wassertaufe drückst Du diese Entscheidung dann aus.
Mehr dazu auch in einem anderen Artikel unserer Internetseite: „Reicht das Übergabegebet aus, um gerettet zu werden?“

Jetzt zur Wassertaufe, wie wir sie heute benötigen

Nach Seiner Auferstehung gab Jesus den Jüngern (und somit auch uns) den Auftrag, dass sie die Menschen, die sich zu Ihm bekehren werden, auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollen (s. Matthäus 28,19).

Die Wassertaufe ist eine symbolische Handlung und ein Zeichen vor der physischen und geistlichen Welt

Die Wassertaufe drückt symbolisch aus, dass bei Deiner Bekehrung zu Jesus Dein altes Leben geistlich gesehen mit Jesus am Kreuz gestorben ist und Du von Ihm ein völlig neues Leben bekommen hast. Jesus hat am Kreuz Deine Sünden, aber auch Dein altes sündiges Wesen getragen (s. 2. Korinther 5,14-17). In Römer 6,3 (SLT) heißt es:

„Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind?“

Deshalb geschieht die Wassertaufe durch Untertauchen im Wasser, weil es den Tod und die Auferstehung symbolisiert.

Die Wassertaufe ist ein Bekenntnis für Dein neues Leben mit Jesus

Du wurdest aus der Herrschaft der Finsternis in die Herrschaft des Lichts, in das Reich Gottes hineinversetzt (s. Kolosser 1,13-14). Du bist ein Königskind von Gott geworden. Dieser Herrschaftswechsel ist bereits bei Deiner Bekehrung zu Jesus geschehen.
Bei der Wassertaufe drückst Du das als ein Bekenntnis aus. Die Wassertaufe ist also nach Deiner Bekehrung zu Jesus auch ein Bekenntnis vor Gott und den Menschen, dass Du ein neues Leben mit Jesus begonnen hast.

„Warum brauche ich die Wassertaufe?“

Dazu nochmal eine kurze Zusammenfassung:

 Warum Du die Wassertaufe brauchst

Du brauchst die Wassertaufe als symbolische Handlung, die als ein Zeichen vor der physischen und geistlichen Welt ausdrückt, dass Du bei Deiner Bekehrung geistlich gesehen mit Jesus gestorben und wiederauferstanden bist.

Du brauchst die Wassertaufe nach Deiner Entscheidung für Jesus als ein Bekenntnis vor Gott und den anderen Christen, dass Du ein neues Leben mit Jesus begonnen hast.

„Wie kann ich mich taufen lassen?“

Jetzt schauen wir uns mal an, wie Du Dich taufen lassen kannst.
Wegen dem Verständnis nennen wir es im Folgenden meistens nur kurz „Täufling“ für den Christen, der getauft wird und „Täufer“ für einen Christen, der tauft.

„Muss ich mich erst noch ‚heiligen‘, bevor ich getauft werden darf?“

So wie auch die Geistestaufe aus Gnade gegeben wird, so ist es auch mit der Wassertaufe, dass allein Deine Entscheidung für Jesus genügt.
Denn wir alle brauchen die Vergebung von Jesus durch Sein Opfer am Kreuz. Und wir haben uns zu Ihm bekehrt, weil wir das erkannt haben, dass wir Ihn brauchen. Genau das ist es, was mit „Buße“ gemeint ist, als Petrus sagte:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“
(s. Apostelgeschichte 2,38 SLT)

„Buße tun“ bedeutet, von Herzen zu Gott umzukehren. Das ist eine innere Erkenntnis und Herzensausrichtung. Diese erste Buße war Deine Bekehrung! Diese erste Buße reicht für Gott aus, um uns zu retten und mit Seinem Heiligen Geist in uns Wohnung zu machen. Die ersten Christen wurden nach dieser Buße, ihrer Bekehrung, sofort getauft. Wie man sieht, wurde sogar nicht erst gewartet, bis die Menschen von bestimmten Sünden wie z.B. von Süchten frei wurden. Nein, die Entscheidung für Jesus reichte aus, dass sie getauft wurden.

Das heißt nicht, dass Du nach der Bekehrung und Wassertaufe weiter sündigen sollst. Wir können zwar noch immer sündigen, wenn wir uns mit freiem Willen dazu entscheiden. Aber deshalb sollen wir uns im alten sündigen Handeln, Denken etc. von Gott verändern lassen. Das kann man auch „Heiligung“ nennen (s. Römer 6,19). Jesus selbst ist unsere Heiligung (s. 1. Korinther 1,30-31). Das heißt, dass wir von Ihm verändert werden. Er verändert uns durch den Heiligen Geist (s. z.B. 2. Korinther 3,18). Das geschieht in Deiner Gemeinschaft mit Ihm (im Gebet, in der Anbetung, beim Bibellesen etc.), in der Du Ihn näher kennenlernst und in der Er sozusagen auf Dich abfärbt.

Wenn Du trotzdem mal sündigst, dann kannst Du es Jesus bekennen und Ihn um Vergebung bitten. In 1. Johannes 1,19 (SLT) heißt es dazu:

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

„Buße“ ist also gleichzeitig auch ein lebenslanger Prozess, in dem Du Dich von Jesus in Seiner Gegenwart von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verändern lässt (s. 2. Korinther 3,18).

Mehr dazu auch in diesem Artikel: „Was bedeutet ‚Buße tun‘?“ (Kommt noch)  

Auf das Thema „Buße“ kommen wir später, am Ende von diesem 4. Schritt, nochmal zurück.

„Wo kann ich getauft werden?“

Im Neuen Testament können wir lesen, wie sich die ersten Christen in Seen und Flüssen taufen ließen. Dabei zählt aber nicht der Ort selbst, sondern nur, dass das Wasser tief genug ist und sich zum Taufen eignet.
So war es auch bei der Wassertaufe des Kämmerer, nachzulesen in Apostelgeschichte 8,26-40. Als Philippus und der Kämmerer sich über Jesus unterhielten, heißt es, dass sie „zu einem Wasser“ kamen. Und der Kämmerer sagte zu Philippus: „Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?“ (s. Apostelgeschichte 8,36,). Und nachdem Philippus ihm erklärte, dass die Taufe nur dann erlaubt ist, wenn er an Jesus glaubt und der Kämmerer Jesus bekannte, taufte Philippus ihn daraufhin.

Hier ein paar weitere Möglichkeiten, wo Du Dich taufen lassen kannst: In einem Badesee, in einem öffentlichen Schwimmbad, in einem aufblasbaren Schwimmbecken (z.B. in einem Plantschbecken im Garten), in einer Badewanne etc. Manche Gemeinden haben auch ein selbstgebautes Taufbecken zum Untertauchen im Wasser.

„Wie oft muss ich mich taufen lassen?“

Die Wassertaufe ist ein einmaliges Ereignis (s. auch Epheser 4,4-6). Wir können nachlesen, dass die ersten Christen sich unmittelbar nach ihrer Entscheidung für Jesus taufen ließen, aber nicht, dass sie mehrmals getauft wurden. Wenn Du aber schon als Baby getauft wurdest oder eine andere Taufe hattest, dann lass Dich nochmal richtig mit Untertauchen taufen.

„Kann ich mich auch selbst taufen?“

Im Neuen Testament lesen wir nichts davon, dass ein Christ sich selbst getauft hat. Selbst Jesus ließ sich als Vorbild von einem anderen, von Johannes dem Täufer, taufen (s. Matthäus 3,13-17). Man kann sich also nur von einem anderen Christen im Wasser taufen lassen.

„Muss ich mich offiziell taufen lassen oder reicht es, wenn nur der Täufer anwesend ist?“

Es kann schon ausreichen, wenn nur zwei Christen anwesend sind: Der Täufer und der Christ, der von ihm getauft wird. Ein Beispiel ist dazu ist wieder Philippus und der Kämmerer (s. Apostelgeschichte 8,26-40). Wenn Gott gewollt hätte, dass bei der Wassertaufe noch weitere Zeugen dabei sind, dann hätte Er es Philippus sagen können. Philippus hätte ja z.B. den Kämmerer zu den anderen Christen einladen können. Stattdessen wurde Philippus, sofort nachdem er getauft hatte, vom Heiligen Geist an einen anderen Ort entrückt und der Kämmerer ging mit Freude seinen Weg alleine weiter (s. Apostelgeschichte 8,39-40).

Es kann aber trotzdem gut sein, wenn noch weitere Christen bei Deiner Wassertaufe dabei sind. Dann kannst Du die Freude mit ihnen gemeinsam teilen.

„Wer kann taufen?“

Im Neuen Testament lesen wir nichts davon, dass nur ein Christ taufen dürfte, der eine bestimmte Leitungsposition (z.B. als Lehrer, Hirte etc.) hat. Es steht auch nichts davon, dass nur Männer und nicht auch Frauen taufen dürften. Denn in Christus gilt nun weder Mann noch Frau, sondern eine neue Schöpfung und zwar als Kinder Gottes (s. Galater 3,26-28; 2. Korinther 5,16-17). In Matthäus 28,19 (SLT) sagt Jesus zu den Jüngern:

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Dieser Auftrag richtet sich aber nicht nur an die ersten Jünger, sondern auch an alle gläubig gewordenen Christen. Auch der Missionsbefel in Markus 16,15-16 gilt für alle Christen. Das beinhaltet auch den Auftrag, andere Christen zu taufen. Das heißt, dass jeder Christ einen anderen Menschen, der sich zu Jesus bekehrt hat, taufen darf.

„Gibt es einen bestimmten Taufspruch, den der Täufer während der Wassertaufe sprechen sollte?“

Jesus sagte den Jüngern, dass sie die Menschen, die sich zu Ihm bekehren werden, „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ taufen sollen (s. Matthäus 28,19). Wenn ein Christ einen anderen Christen tauft, dann kann er deshalb zu ihm sagen: „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

„Und wenn ich keinen anderen Christen kenne, der mich taufen kann?“

Wenn Du noch keinen Kontakt zu anderen Christen hast, dann kannst Du in einer christlichen Gemeinde fragen, ob sie Dich dort taufen können. Mehr dazu auch im Abschnitt „Wie finde ich Gemeinschaft mit anderen Christen?“ im Artikel „Gemeinschaft“.

„Trete ich mit der Wassertaufe zu einer christlichen Gemeinschaft bei?“

Wenn ein Mensch sich zu Jesus bekehrt, dann gehört er als Kind Gottes zur himmlischen Familie. Er zählt dann zum Leib Christi, von dem er ein Glied geworden ist.
Die ersten Christen zögerten mit der Wassertaufe nach der Bekehrung nicht lange. In 1. Korinther 12,13 (SLT) heißt es:

„Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist.

Damit ist nicht eine einzelne Gemeinde gemeint, sondern der Leib Christi. Denn alle Gläubigen weltweit werden als der Leib Christi bezeichnet (s. 1. Korinther 12,12-27; Römer 12,4-5; Epheser 4,7-16). Siehe dazu auch der Abschnitt „Der Leib Christi“ im Artikel „Gemeinschaft“.

Trotzdem ist es richtig, auch Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen.
In manchen Gemeinden ist es üblich, dass der Täufling gefragt wird, ob er nach der Wassertaufe zu der Gemeinschaft dazugehören möchte. Diese Entscheidung sollte dem Gläubigen selbst überlassen und nicht aufgezwungen werden. Gott kann Dir zeigen, in welcher Gemeinschaft Du Dich mit anderen Christen treffen sollst. Siehe dazu auch der Abschnitt „Wie finde ich Gemeinschaft mit anderen Christen?“ im Artikel „Gemeinschaft“.

„Kann man auch Kinder taufen?“

Wie wir im Neuen Testament lesen können, werden die Menschen erst dann getauft, wenn sie selbst eine Entscheidung für Jesus getroffen haben. Das wird auch in der Aussage von Philippus an den Kämmerer deutlich: „Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt!“ (s. Apostelgeschichte 8,36-37 SLT) Die Babytaufe ist somit nicht richtig, da Säuglinge noch keine Entscheidung für Jesus ausdrücken können. Ältere Kinder können aber schon ihren freien Willen äußern. Man kann nicht pauschal sagen, „ab welchem Alter“ ein Kind getauft werden darf. Aber wenn ein Kind – egal welchen Alters – sich selbst für Jesus entscheidet, dann darf es auch getauft werden.

Statt Babys zu taufen, sollte man sie segnen. Ein Beispiel dazu ist Jesus, als Leute Kinder zu ihm brachten, damit er sie segne und für sie bete, was Er auch gerne tat (s. Matthäus 19,13-15). Bei so einer Kindersegnung kann man Gutes von Gott über dem Kind aussprechen und für die Gesundheit, das Wachstum etc. beten.

Auf der Kinderseite findest Du übrigens mehrere Artikel über und für Kinder und den Glauben.

„Brauche ich eine Vorbereitung vor der Wassertaufe?“

Eine Vorbereitung vor der Wassertaufe (außer Deiner Bekehrung) ist nicht zwangsläufig notwendig. Wie wir im Neuen Testament lesen können, wurden die ersten Christen sofort nach ihrer Entscheidung für Jesus getauft. Auch der Kämmerer hatte keine weitere Vorbereitung, außer seiner Bekehrung und dass er sich vor Philippus zu Jesus bekannte. Der Kämmerer wusste außerdem auch, dass er die Wassertaufe braucht. Diese „Bedingungen“ reichen völlig aus, dass jemand getauft werden kann.

Es reicht also aus, wenn die Christen, die sich taufen lassen möchten, erklärt bekommen, was die Wassertaufe ist und wie sie ablaufen wird. Natürlich sollten sie auch gefragt werden, ob sie eine klare Entscheidung für Jesus getroffen haben. Es kann sein, dass manche sich aus einem anderen Grund taufen lassen wollen. Vielleicht weil sie glauben, dass sie nur oder erst durch die Wassertaufe gerettet werden oder vielleicht weil sie durch die Wassertaufe ein Mitglied der Gemeinschaft werden wollen oder aus einem anderen Grund. Das kann dann auch in der Vorbereitung erklärt werden, dass allein die Entscheidung für Jesus notwendig ist.

Eine weitere Vorbereitung muss aber nicht grundsätzlich falsch sein. Es kann hilfreich sein, wenn Du manches vorher mit dem Täufer besprichst. Hier ein paar Beispiele:

Was Du vor der Wassertaufe machen kannst

Hast Du Angst vor dem Wasser, z.B. vor tieferem Gewässer oder weil Du Nichtschwimmer bist? Diese Angst darf Dich nicht davon abhalten, dass Du Dich taufen lässt. Besprich das doch ganz offen mit dem Täufer oder auch mit weiteren Christen und betet gemeinsam. Du kannst diese Angst mit Jesus überwinden! Vielleicht ist ja gerade Deine Wassertaufe die Möglichkeit, dass Du die Angst vor dem Wasser besiegst.
Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass Du Dich in niedrigem Gewässer, z.B. in einem aufblasbaren Schwimmbecken oder in einer Badewanne taufen lässt. Und wenn Du vorher den Christen, die bei Deiner Wassertaufe dabei sind, von der Angst erzählst, dann kann auch das eine Erleichterung für Dich sein. Auch der Täufer kann sich so darauf einstellen, indem er Dich z.B. nur ganz kurz unter Wasser hält.

Auch wie lange Du unter Wasser bleiben willst, kannst Du mit dem Täufer vorher besprechen. Keine Sorge, die Wassertaufe ist auch dann wirksam, wenn Du nur kurz unter Wasser warst. Es kann aber gut sein, nicht nur kurz, sondern mehrere Sekunden unter Wasser zu bleiben. Denn in dem Moment unter Wasser kannst Du Dir nochmal verinnerlichen, dass Dein altes Ich mit Jesus gestorben ist. Und wenn Du dann wieder aus dem Wasser gehst, kannst Du Dir verinnerlichen, dass Du mit Jesus wiederauferstanden bist.

Es muss nicht zwangsläufig sein, aber es kann vorkommen, dass Du in der Zeit vor der Wassertaufe plötzlich falsche Zweifel oder Ablenkungen erlebst. Das können geistliche Angriffe sein. Solche Angriffe können vorkommen, wie auch bei vielen anderen Schritten auf dem Weg der Nachfolge. Wenn Du einen Schritt im Glauben gehst, dann ist das wie eine neue Ebene, die Du betrittst. Und der Feind, Satan, will ja nicht, dass wir geistlich wachsen.
Die Hindernisse können z.B. sein, dass Du an dem Tag, an dem Du getauft werden sollst, plötzlich an Deinen Arbeitsplatz musst. Oder dass Du als Frau ausgerechnet an dem Tag die Menstruation bekommst. Auch für solche Hindernisse kann es Lösungen geben. Frag Gott auch, wie Er die Situation sieht und ob es eine Möglichkeit gibt, dass Du Dich trotzdem noch an dem Tag taufen lässt. Falls es gar nicht anders geht und Du die Wassertaufe verschieben musst, dann verzögere den Termin am Besten nicht zu lange.

Das soll Dich jetzt nicht entmutigen, sondern Dich darin bestärken, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Solche Herausforderungen, falls sie auftreten, sind normal. Aber Du kannst sie überwinden!

Was Du nach der Wassertaufe machen kannst

Wie wir vorhin schon erwähnt haben, ist „Buße“ ein Prozess. Dein „neuer Mensch“ (Dein Geist) ist bei der Bekehrung durch den Heiligen Geist ganz von Neuem geboren wurden. Aber Du kannst Dich entscheiden, ob Du noch im „alten Mensch“ (in sündigem Handeln, Denken etc.) leben willst. Du bist Sein Königskind geworden. Und Du bist es auch dann noch, wenn Du mal gesündigt hast. Aber Jesus will Dir helfen, auch als Sein Königskind zu leben.

In einem weiteren Artikel unserer Internetseite kannst Du mehr über Deine Identität in Jesus lesen: „Vom Bettlerkind zum Königskind! – Über Deine neue (wahre) Identität in Jesus“ (Kommt noch)

Und auch zu dem Thema Heiligung und zum Thema Heilung findest Du auf unserer anderen Internetseite Prophetenschule.org unter Innere (seelische) Heilung und Heilung allgemein weitere Artikel in Audio- und in Textform. Mit „Heiligung“ ist vor allem innere (seelische) Heilung gemeint, die in der Begegnung mit Jesus geschieht. Dabei erkennst Du auch Deine neue Identität in Ihm.

Es ist gut, wenn Du nach der Wassertaufe Altes loslässt. Praktisch gesehen kannst Du das so machen:
Halte Dich Gott hin (in Gebet, Anbetung etc.) und frage Ihn, was Du an Altem loslassen sollst. Das können alte Gewohnheiten sein. Es können auch Dinge sein, die nicht gut für Dich sind und die Du wegwerfen sollst (s. Apostelgeschichte 19,19). Lass es Dir von Ihm persönlich zeigen. Er will Dir stattdessen etwas Besseres geben! Und wenn Du auf das Neue siehst, dann erfüllt das Deinen Geist mit so viel Freude, dass Du gar nicht mehr das Alte willst.

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“
(2. Korinther 5,7 SLT)

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Weitere Artikel zum Thema Wassertaufe:

  • Geistestaufe
    (Ergänzend zum Abschnitt über den Unterschied zwischen Wassertaufe und Geistestaufe. Die Wassertaufe ist die Taufe im Wasser und die Geistestaufe die Taufe im Heiligen Geist.)
  • Gemeinschaft
    (Ergänzend zum Abschnitt, dass man von einem anderen Christen getauft wird.)
  • ”Vom Bettlerkind zum Königskind! – Über Deine neue (wahre) Identität in Jesus“
    (Kommt noch. Ergänzend zum Abschnitt über den „alten Menschen“ und den „neuen Menschen“. Über Deine neue Identität, die Du bei Deiner Lebensübergabe an Jesus bekommen hast.)

  • Innere (seelische) Heilung und Heilung allgemein
    (Ergänzend zum Thema Identität und Heiligung. Mit „Heiligung“ ist vor allem innere (seelische) Heilung gemeint, die in der Begegnung mit Jesus geschieht.
    Von unserer anderen Internetseite Prophetenschule.org, mit sehr vielen Artikeln zum Thema Heilung in Audio- und in Textform.)
  • Kinderseite
    (Als Ergänzung zum Abschnitt darüber, dass auch Kinder nur getauft werden sollen, wenn sie schon eine Entscheidung für Jesus getroffen haben. Auf der Kinderseite findest Du mehrere Artikel über und für Kinder und den Glauben.)

 


Dieser Artikel ist einer der „4 Schritte auf dem Weg der Nachfolge“, siehe Übersicht:


Viele weitere Artikel zum Thema Jüngerschaft/Nachfolge findest Du auch hier:

 


Link to the children’s article in German (Link zum Kinder-Artikel auf Deutsch):
Wassertaufe (Kinderversion)


Link to the children’s article in English (Link zum Kinder-Artikel auf Englisch):
Water Baptism (Children’s Version)


Link to the detailed article in English (Link zum ausführlichen Artikel auf Englisch):
Water Baptism (Detailed Article)